Valera
Potsdamer Str. 23
14163 Berlin
Telefon 030 201805750
Notfall
Bleiben Sie ruhig und handeln Sie umsichtig. Bei schweren Verletzungen halten Sie Ihr Tier warm und ruhig – das schützt vor Schock.

Bei Notfällen außerhalb unserer Sprechzeiten erfahren Sie unter der Rufnummer 01805 843736 welche die nächstgelegene Praxis mit tierärztlicher Notfallbereitschaft ist.
In dringenden Fällen können Sie uns außerhalb der Sprechzeiten unter 0172 948 61 53 erreichen. Wir beraten Sie gerne, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um Ihrem Tier zu helfen. Telefonische Beratungen sind in der Regel honorarpflichtig.
Bitte beachten Sie die geänderten Gebühren im Notfall gemäß GOT.
Bleiben Sie ruhig und handeln Sie umsichtig.
Adressen tierärztlicher Kliniken im Raum Berlin.
Potsdamer Str. 23
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Alt Biesdorf 22
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Telefon 030 9322093
Veterinärmedizinisches Zentrum
Scharnweberstraße 136
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Telefon 030 4127357
Falls eine Wunde leicht blutet, muss die Blutung durch Druck gestillt werden. Dazu sollte eine sterile Gaze oder ein sauberes Tuch auf die Wunde gedrückt werden – der Druck mindestens 5 Minutenaufrechterhalten. Wichtig: Gaze/Tuch auf der Wunde belassen. Anheben löst den frischen Schorf und es beginnt erneut zu bluten.
Anschließend mit der Reinigung beginnen. Das Fell rund um die Wunde mit einer abgerundeten Schere vorsichtig kürzen, die Wunde abdecken und Schmutz mit kaltem, klarem Wasser ausspülen. Kleine Fremdkörper wie Dornen oder Splitter können vorsichtig entfernt werden – große Fremdkörper niemals selbst entfernen.
Wunde trocken tupfen und mit steriler Gaze abdecken. Wenn möglich einen Verband anlegen – nicht zu locker (Rutschen) und nicht zu fest (Blutzufuhr, Schwellung). Auf Salben, Puder und Wundspray sollte verzichtet werden, da sie die spätere tierärztliche Behandlung erschweren.
Liegt eine offene, stark blutende Wunde vor, sofort einen Tierarzt verständigen und einen Druckverband anlegen. Fast jede Blutung kann durch Druck gestillt werden.
Bei jeder Bissverletzung bitte einen Tierarzt aufsuchen – eingedrungene Keime aus Zähnen und Speichel können Infektionen verursachen, und das Gewebe unter der Haut ist häufig verletzt. Es kommt sonst leicht zur Abszessbildung mit langwieriger Behandlung.
Glasscherben oder Hängenbleiben führen schnell zu Wunden an Pfote oder Kralle. Da Pfoten und Krallen stark durchblutet sind, können solche Verletzungen stark bluten. Manchmal treten sich Hunde auch einen Fremdkörper ein – erkennbar an Lahmheit, Schonhaltung oder Schwellungen in den Zwischenzehenbereichen.
Zur Reinigung kaltes, klares Wasser verwenden. Anschließend Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette entfernen, die Wunde mit steriler Wundauflage abdecken und einen Verband anlegen.
Wichtig ist, die Zehen vor dem Anlegen des Verbandes einzeln zu polstern, damit sie nicht zusammengedrückt werden. Watte oder Wundgaze in die Zehenzwischenräume schieben und auch Daumen- bzw. Wolfskrallen polstern. Die Watte sollte die Wunde selbst nicht berühren.
Anschließend das Bein von unten nach oben mit Rollwatte polstern und mit einer Mullbinde oder elastischen Fixierbinde umwickeln.
Zusammengefasst: Ruhe bewahren, Blutungen durch Druck eindämmen, die Wunde säubern und möglichst steril abdecken, um Infektionen zu vermeiden. Es lohnt sich, beim Tierarzt Verbandsmaterial für den Notfall zu besorgen – auch der Inhalt eines Erste-Hilfe-Koffers aus dem Auto oder saubere Tücher eignen sich zur Erstversorgung.
Gerade im Sommer häufen sich Schnitt-, Biss- und Pfotenverletzungen. Auch bei harmlos wirkenden oder nur leicht blutenden Wunden ist eine tierärztliche Versorgung nach der Erstversorgung sinnvoll – nur der Tierarzt kann einschätzen, wie tief die Wunde ist, ob sie chirurgisch versorgt werden muss und ob ein Antibiotikum zur Vermeidung einer Wundinfektion erforderlich ist.